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Das Counseling

Eine professionelle beziehungs- und erlebnisorientierte Beratung

"Indem wir zusammen sind, wachsen wir miteinander und aneinander."

Gerald Hüther

 

Beziehungen können - so herausfordernd und destruktiv, wie sie manchmal sind - ein Wunderwerk sein, können alte Wunden heilen und unsere persönliche Entwicklung fördern.

Das ist unser Fokus, unser Handwerk und unsere Kompetenz.

Das Bedürfnis nach Verbundenheit ist ein biologischer Imperativ. Das heisst, dass dieses Bedürfnis uns von Natur aus gegeben ist und wir es brauchen, um zu überleben, zu wachsen und zu gedeihen. Durch die Verbundenheit mit anderen Menschen kann unser Nervensystem reguliert und unsere Resilienz gefördert werden.

Menschen sprechen manchmal miteinander, ohne in echtem Kontakt zu sein. Wir reden "aneinander vorbei". Meistens befinden wir uns in erlernten oder angeeigneten Mustern, welche unsere ganz persönliche Beziehungsdynamik ausmachen.

Zu helfen, diese Dynamiken sichtbar, erkennbar und Veränderungen erlebbar zu machen ist der Fokus unserer Arbeit in der beziehungsorientierten Beratung.

Herangehensweise

Das Counseling orientiert sich am Erleben in der Familie/Gruppe. Ein bestimmtes Problem, ein Verhalten, eine Irritation oder einfach ein "sich nicht auskennen, was grad ist", kann ein wertvoller Anlass sein, eine Beratung aufzusuchen. Während des Gespräches richtet sich die Aufmerksamkeit der Beraterin/des Beraters auf die Art und Weise der Beziehungsgestaltung der einzelnen Familienmitglieder zueinander.

Im Beratungsprozess und in der Reflektion entsteht Klarheit für die Situation und auch für das Erleben der einzelnen Personen. Gegenseitige Empathie und Verständnis wird dadurch ermöglicht.

Einbezug der Kinder

Die Kinder äussern sich je nach Alter mehr oder weniger verbal. Alle Kinder verfolgen das Gespräch in hohem Masse und sind emotional involviert. Sie reagieren auf Stimmungen und insbesondere darauf, wie es ihren Eltern geht. In ihren Reaktionen können die Erwachsenen erahnen, was los ist und wie die Kinder dies erleben. In einem Familien Counseling versuchen die Eltern gemeinsam mit der Beraterin/dem Berater einen Sinn im Verhalten des Kindes zu finden, um liebevolle und authentische Begegnungen zu fördern.

Ziel

 

Ziel der Beratung ist Emotionsorientierung und Emotionsregulierung, die Stärkung des Selbstgefühls sowie die Steigerung der Eigenverantwortung, des Handlungsspielraumes und der psychischen Gesundheit. Die einzelnen Familienmitglieder sollen wieder spüren können was gut tut und was nicht. So können sie in einen konstruktiven Dialog/Kontakt treten und verhärtete oder gar destruktive Verhaltensmuster aufbrechen. Dieser Beratungsansatz sieht es vor, authentische Begegnungen im Hier und Jetzt zu fördern und die individuellen, familiären Ressourcen zu stärken. Deshalb wird die Beraterin/der Berater weder ein Rezept noch eine Methode vorschlagen, welche erwünschtes Verhalten fördert bzw. unerwünschtes Verhalten unterbindet.

Methode / Theorie / Ethik

Methoden und Herangehensweise

 

Der methodische Zugang ist grundsätzlich dialogbasiert. Zusätzlich werden Elemente aus dem Embodiment, dem Somatic Experiencing (SE) oder systemische Fragen eingesetzt. Mittels somatischer Resonanz und subtiler Wahrnehmung wird die Klientin/der Klient durch einen Bottom-up – oder einen Top-down – Prozess geleitet. Dieses Erleben im Hier und Jetzt ermöglicht sowohl eine Verbindung als auch ein bewusstes Gewahrsein über das Zusammenspiel von Körper, Psyche und Geist, gibt Auskunft über die individuellen neurophysiologischen Reaktionsmuster des Autonomen Nervensystems und unterstützt somit die Erweiterung des persönlichen und innerfamiliären Handlungsspielraumes. Je nach Situation verwende ich gerne Elemente aus dem systemischen sowie aus dem gestalttherapeutischen Ansatz. Die authentische, transparente und empathische Begleitung wirkt vertrauensfördernd und Sicherheit bietend.

Zentrale handlungsleitende Theorien

Die Polyvagal-Theorie, die Bindungstheorie und die Systemtheorie bilden die zentralen handlungsleitenden Theorien. Daneben spielen die existentielle Psychotherapie und die Dialogtheorie eine wichtige Rolle. Folgende Menschen beeinflussen unsere Arbeit nachhaltig: Stephen Porges, Deb Dana, Irvin D. Yalom, Carl Rogers, Virginia Satir, Ruth Cohn, Martin Buber, Peter A. Levine, Gabor Maté, Gordon Neufeld, Diana Richardson, David Schnarch, Stephan Marks, Marnia Robinson, Jesper Juul, Helle Jensen, Ruth Hansen und Peter Mortensen, Robin Menges, Karen Glistrup, Gerald Hüther u.a.

Ethik, Menschenbild und Grundhaltung

 

Die Würde und Einzigartigkeit eines jeden Menschen anerkennen wir mit hoher Achtung und hohem Respekt. Deshalb begegnen wir unseren Klientinnen und Klienten gleichwürdig und unvoreingenommen. Wir respektieren und anerkennen jeden einzelnen Menschen in seiner Eigenart, seinen Bedürfnissen und seinen Grenzen. Eine dialogische und prozessorientierte Grundhaltung zeichnet unsere Arbeit aus. Die Übernahme persönlicher Verantwortung, die Wahrung persönlicher Integrität sowie die Stärkung des Selbstgefühls durch Anerkennung sind zentrale Werte und fliessen in unsere Arbeit mit ein. Wir stehen weder auf der Seite der Eltern, noch auf der Seite der Kinder, arbeitet authentisch und transparent. Wir machen keine Heilversprechen und handeln nach bestem Wissen und Gewissen.

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